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08.07.2019

Dächer klimagerecht sanieren

Drei Tipps für die Planung der Dachmodernisierung

Foto: djd daemmt-besser. de Sebastian- stockadobe.com

 

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Das Dach eines Wohnhauses schützt vor Witterung, Hitze und Feinstaub. Es bietet aber auch Freiräume, die sich durch einen Ausbau als Wohnraum oder zusätzliche Nutzfläche erschließen lassen.

Gerade in städtischen Ballungsgebieten, in denen Wohnraum knapp und teuer ist, lassen sich Dächer sinnvoll nutzen.

  1. Anforderungen an die Dämmung beachten
    Genutzte Dächer wie Solardächer oder begrünte Terrassen benötigen eine dauerhaft druckfeste und widerstandsfähige Dämmung. Ist das nicht der Fall, wird die Dämmschicht im Lauf der Zeit durch die Beanspruchung immer mehr zusammengedrückt, die Abdichtung beschädigt und das Dach undicht. Hoch druckbelastbare PU-Dämmstoffe sind während des gesamten Lebenszyklus eines Daches funktionstüchtig. Hinzu kommt: Dächer saniert man mit einer Hochleistungsdämmung schlanker. PU-Dämmprodukte sind hocheffizient. Sie reduzieren den Wärmedurchgang auf ein Minimum und sind durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit wirksamer als konventionelle Dämmstoffe. Die hohe Temperaturbeständigkeit der Dämmung gibt Sicherheit. Sie wird nicht weich und schmilzt auch im Brandfall nicht. Mehr Infos zu den Vorteilen von PU-Dämmlösungen gibt es unter www.daemmt-besser.de.
  2. Dachflächen sinnvoll nutzen
    Begrünte Dachflächen bilden in städtischen Regionen wichtige "grüne Oasen" und schaffen neuen Lebensraum für Pflanzen, Kleinlebewesen und Vögel. Zusätzlich speichern Gründächer auf natürliche Art Wasser, binden Staub und wirken sich ausgleichend auf das Stadtklima aus. Intensiv begrünte Dachflächen können mit Sträuchern, kleinen Bäumen und Blumen wie ein Garten gestaltet werden. Extensive Dachbegrünungen bestehen überwiegend aus niedrigwüchsigen Pflanzen, die wenig Pflegeaufwand erfordern. Dachflächen lassen sich aber auch zur Energiegewinnung durch Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen nutzen. Sowohl für Gründächer als auch für Solardächer ist die Belastbarkeit der Dämmung und die Tragkraft des Daches wichtig. Der Dachaufbau muss mehr aushalten können als bei einer konventionellen Dacheindeckung. Die Kombination von Solar- und Gründach lohnt sich, da Solarmodule auf einem bepflanzten Dach, das sich weniger aufheizt, einen höheren Leistungsgrad erzielen.
  3. Mit Förderungen planen
    Gründächer werden über das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" gefördert. Einige Städte erkennen begrünte Dachflächen als Entsiegelungsmaßnahme an und belohnen sie mit reduzierten Niederschlagswassergebühren. Photovoltaik wird über die gesetzliche Einspeisevergütung für Solarstrom sowie zinsgünstige Bankkredite gefördert. Einen Überblick über Fördermaßnahmen findet man unter www.energiefoerderung.info.


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Quelle: Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.


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