Drei Wege zum gedämmten Dach

Bei der Dämmung von Steildächern unterscheidet der Fachmann grundsätzlich drei Verfahren, mehr Informationen gibt es etwa unter www.bauder.de:
  • Aufsparrendämmung: Sie gilt als bauphysikalisch beste Dämmmethode. Über die gesamte Dachfläche wird dabei eine geschlossene Haube verlegt. Dadurch bleiben die Holzquerschnitte der Sparren schlanker.
  • Zwischensparrendämmung: Hier bestimmt die vorgeschriebene Stärke und Qualität des Dämmstoffs die Höhe der Sparren. Dadurch fallen die Sparren in jedem Fall höher aus, als es statisch nötig wäre. Außerdem entstehen Wärmebrücken, die die Dämmleistung verringern können.
  • Kombidämmung: Sie verbessert die Schwachpunkte der Zwischensparrendämmung und ermöglicht damit schlanke Dachkonstruktionen.

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09.03.2018

Auf die inneren Werte kommt es an

Bei der Wahl der Dachdämmung zählen Nachhaltigkeit und Effizienz

Foto: djd/Paul Bauder

 


Energieverluste aus dem Oberstübchen weitestgehend vermeiden: Eine Aufsparrendämmung für das Steildach gilt als besonders wirksam und effizient.
Energiekosten sparen, das Raumklima verbessern und den Wert der Immobilie steigern: Die Frage nach dem "ob" einer Wärmedämmung für das Dach stellt sich meist gar nicht mehr - egal, ob bei einer Neubauplanung oder ob im Altbau die Modernisierung des Oberstübchens vorgesehen ist. Schwieriger ist die Frage nach dem "wie" zu beantworten. Angesichts der Auswahl an Dämmmaterialien dürften die meisten Laien hier überfragt sein. Effizienz, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit sind Faktoren, die allen Hausbesitzern wichtig sein müssten. Aber wo liegen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen?

Nachwachsend ist nicht immer nachhaltig
Vielen Bauherren erscheinen Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie etwa Holz sinnvoll zu sein. Fachleute sind bisweilen skeptischer, gerade mit Blick auf das Raumklima unter dem Dach. Der Grund: "Sogenannte natürliche Dämmmaterialien enthalten immer Zusatzstoffe, auch chemische für den Schimmel- und Feuchteschutz und um die Anforderungen an den Brandschutz zu erfüllen", erklärt Wolfgang Holfelder vom Dachspezialisten Bauder. Auch das Abholzen von Waldflächen und der hohe Energieaufwand bei der Herstellung würden nicht unbedingt für Nachhaltigkeit sprechen. Anders verhält es sich etwa mit dem seit Jahrzehnten in der Dachdämmung bewährten Polyurethan-Hartschaum. "Dieses Material kommt ohne Kleber, Schimmel- oder Insektenschutzmittel, Weichmacher und formaldehydhaltige Bindemittel aus", so der Experte weiter. Somit würde die Raumluft nicht belastet, das Material sei auch für Allergiker geeignet und resistent gegen Schimmelbildung. BauderPIR trägt das Umweltzeichen pure life und erfüllt damit besonders strenge Anforderungen hinsichtlich Inhaltsstoffen und der Freisetzung flüchtiger Stoffe.

Ganzjährig gutes Klima unter dem Dach
Neben der Bilanz in Sachen Ökologie und Gesundheit zählen vor allem die Dämmwirkung und die damit verbundenen Energieeinsparungen. "Am besten ist die Dämmung, die man gar nicht bemerkt", so Holfelder weiter. Gut geplant und von Fachleuten ausgeführt wirke die Dachdämmung ganzjährig ausgleichend auf das Raumklima. Im Winter seien klamme Räume passé, im Sommer werde ein Überhitzen verhindert. Dabei sollte man vor allem auf gute Wärmedurchgangswerte des Materials achten. Hochleistungsdämmungen wie etwa BauderPIR ermöglichen bei identischer Leistung einen deutlich schlankeren Aufbau als andere Dämmstoffe - ein Vorteil sowohl bei der Modernisierung als auch im Neubau. Der erste Weg bei einer geplanten Wärmedämmung sollte stets zu einem Energieberater sowie einem qualifizierten Fachbetrieb führen. Die Experten können eine individuell passende Planung entwickeln.

Quelle: Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart
Foto: djd/Paul Bauder

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