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29.11.2018

Ökologisch dämmen - aber wie?

Bei der Wahl eines umweltverträglichen Dämmstoffs kommt es auf viele Faktoren an

Foto: djd Paul Bauder

 
So umweltfreundlich bauen oder sanieren, wie nur möglich: Dies liegt Hausbesitzern und Bauherren heute ganz besonders am Herzen. Nur was ist ein sinnvoller Weg, um die eigenen Vorstellungen von Wohnkomfort und Langlebigkeit mit der Ökologie in Einklang zu bringen?

Auch wenn viele dabei zuerst an natürliche Materialien denken, überzeugen die Naturbaustoffe nicht in jedem Vergleich, wie etwa das Beispiel der Dachdämmung zeigt.

Nachhaltig von der Herstellung bis zur Dämmwirkung

Dachflächen sind schon aufgrund ihrer großen Fläche für einen Großteil der Energieverluste in Altbauten verantwortlich. Spätestens wenn eine Neueindeckung ansteht oder ein Dachausbau geplant wird, ist es daher sinnvoll, im selben Zuge einen wirksamen Wärmeschutz vornehmen zu lassen. Dämmstoffe aus Naturmaterialien wie etwa Holzfasern weisen aber nicht in jedem Fall eine positive Ökobilanz auf. Aufgrund von Waldrodungen, sehr hohem Energieeinsatz bei der Herstellung, auch Primärenergiebedarf genannt, weiten Transportwegen oder der Verwendung von Bioziden gegen Schädlingsbefall sind manche Öko-Dämmstoffe in die Diskussion geraten. Bewährte Materialien wie etwa PU-Hartschaum bieten im direkten Vergleich eine Reihe von Vorteilen. Beim Primärenergiebedarf, der Gesamtbilanz für Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport und Verarbeitung, schneiden PU-Dämmsysteme wie etwa "BauderPIR" spürbar besser ab als Mineralwolle und sogar um ein Mehrfaches besser als Holzfaser. Zwar wird für die Herstellung von PU Rohöl verwendet - jedoch deutlich weniger, als ein gut gedämmtes Haus während der Nutzungszeit an Energie einspart.

Von Natur aus geschützt gegen Schädlinge und Schimmel

Neben der hohen Dämmwirkung, die besonders schlanke Dachaufbauten etwa in Form einer empfehlenswerten Aufsparrendämmung ermöglicht, weist Hartschaum eine besonders lange Lebensdauer auf. Das Material ist quasi von Natur aus resistent gegen einen Schädlings- und Schimmelbefall und nimmt obendrein keine Feuchtigkeit auf. Bei den verrottbaren Naturdämmstoffen hingegen ist es zum Schutz vor Schädlingen häufig nötig, spezielle Schutzmittel, sogenannte Biozide, zu verwenden. Ausführliche Informationen rund um eine effiziente und gleichzeitig ökologische Dachdämmung bietet ein Dach-Ratgeber für Bauherren und Hausbesitzer, den es kostenfrei unter www.ratgeberdach.de zum Download gibt.

Quelle: Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart
Foto: djd Paul Bauder

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